Tipps für Eltern von Schülerinnen und Schülern




Auch in Zeiten nach der Corona-Krise:
Zu Hause lernen mit Lernpostern!

Lernposter bieten einen Überblick über einen bestimmten Lernstoff und fördern so das Lernen zu Hause. Außerdem motiviert ein Lernplakat an einem häufig aufgesuchten Ort allein durch seine Präsenz, Neues zu einem Stoffgebiet zu lernen oder zu vertiefen. Unterstützt wird das Lernen durch die Einteilung der Vokabeln und anderen Inhalte in sinnvolle Kategorien. Diese Poster sind eine gute Möglichkeit, die Sprachkenntnisse oder die Mathematikkentnisse zu fördern.
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Lernposter bei Schülerinnen und Schülern die Schulleistungen signifikant verbessern.


Wie man seine Kinder das Dividieren lehrt, ohne sie dabei zu quälen

Bekanntlich zählt zu den Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Mathematik-Karriere eines Kindes das Beherrschen des Kleinen Einmaleins bzw. Malnehmen und des damit verbundenen Dividieren bzw. Teilens.

Allgemein gilt die Division als die schwierigste der vier Grundrechenarten, was daran liegt, dass die Division die Umkehrung der Multiplikation darstellt und meist erst nach dem Erlernen des Multiplizierens eingeführt wird. Beim Erlernen des Teilens stellen sich zwei Anforderungen: Zunächst gilt es, das sichere automatisierte Erkennen von Divisionen ohne Rest im Zahlenraum bis 100 zu erlernen, denn dieses Erkennen bildet die Grundlage dafür, dass man später zu Teilaufgaben mit Rest übergehen kann. Aus der Multiplikation allein lassen sich zunächst nur solche Geteilt-Aufgaben ableiten, die auch ohne Rest aufgehen. Zum Lösen von Divisions-Aufgaben suchen manche Kinder lange und umständlich in der auswendig gelernten 1x1-Reihe, um die richtige Aufgabe aufzufinden, aus der sie dann die Umkehraufgabe bilden können.

Die Erklärung des Teilens bedarf daher eines höheren Aufwandes, sonst werden die Kinder spätestens bei Sachaufgaben Verständnisprobleme haben. Wenn ein Kind das Kleine Einmaleins einigermaßen beherrscht, sollte man früh daran gehen, auch die Division im Zahlraum bis 100 vorzubereiten bzw. zu festigen!

Dividieren lernenDie hier beschriebene Methode des Dreieck-Dividierens festigt gleichzeitig das Verständnis der Multiplikation, indem es die Beziehungen zwischen den Zahlen nochmals verdeutlicht bzw. deren Verhältnis zueinander veranschaulicht.

In Österreich gehört die Automatisation des kleinen Einmaleins und der Division zu den Kernaufgaben der zweiten und dritten Schulstufe. Viele Probleme treten durch bestimmte Formen des schulischen Divisions-Unterrichtes auf, wodurch manche oft auch motivationale Rechenstörungen zum ersten Mal auftreten. Aus lernpsychologischer Sicht bietet sich in erster Linie eine spielerische Automatisierung des 1x1 bzw. der Umkehrmethode an, die auch unabhängig vom aktuellen Schulunterricht eingesetzt werden kann.

Auf der Webseite Dividieren lernen durch die Dreieck-Methode findet sich eine für Eltern äußerst einfach umsetzbare Methode, um den eigenen Kindern zu helfen, das Teilen spielerisch zu erlernen, gleichzeitig das Einmaleins zu festigen und auch dauerhaft zu behalten. Damit ist das Erlernen des Teilens in zwei bis drei Wochen möglich - womit eine wichtige Grundlage auch für den späteren Erfolg in Mathematik gelegt wird.

--> Dividieren lernen durch die Dreiecks-Methode

Grundsätzliches

Übrigens hat nach Ansicht von Experten eine spielintegrierte mathematische Förderung schon bei Kindergartenkindern nachweislich eine große Wirkung auf deren mathematisches Können in späteren Jahren, wobei Spiele neben Sachwissen auch zahlreiche Grundkompetenzen vermitteln, die für das spätere Lernvermögen entscheidend sind. Eltern können damit bereits früh Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder nehmen, indem sie Spiele aussuchen, die für die mathematische Förderung geeignet sind.


Buchtipp

Hans Magnus Enzensberger schrieb das Buch „Der Zahlenteufel – Ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben“, die Geschichte des kleinen Robert, der alles hasst, was mit Mathematik zu tun hat und der dann seine Angst verliert. Robert lernt, dass die Zahlen nicht nur ein Hilfsmittel sind, um sich das Taschengeld einzuteilen, sondern auch Charakter haben. Enzensberger selbst hatte einen Lehrer, der überqualifiziert war, einen Schüler des Physikers und Mathematikers Arnold Sommerfeld, der ihn von der Mathematik überzeugt hatte, weil er sie nicht wie eine Formelsammlung vermittelt hatte, die man abfragen konnte. Nur eine richtige Lösung hinzuschreiben, ohne zu wissen, warum, reichte ihm nicht, sodass sich Enzensberger später auch so sehr ärgerte, dass seine Kinder Mathematik rein mechanisch lernen mussten, also wie man das richtige Ergebnis hat, ohne zu verstehen, warum. Um seiner Tochter die Mathematik zugänglich zu machen, schrieb er später das Zahlen-Buch, das an Aktualität nicht verloren hat und zeigt, dass Zählen und Messen nützlich und gut ist, wenn es als Versuch verstanden wird, das vielfältige Wesen der Realität zu verstehen. Kritik ist nur dort angebracht, wo Zahlen einseitig betrachtet und interpretiert werden, wo Menschen nicht richtig mit ihnen umzugehen wissen. Hans Magnus Enzensberger zählt übrigens zu den renommiertesten Schriftstellern der deutschen Literatur und hat neben seinen vielen Büchern für Erwachsene auch für Kinder und Jugendliche geschrieben.

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