Lerntipps für Eltern

Spezialtipp:
Lernen im Vorübergehen mit einem Lern- oder Vokabelposter!
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vokabel-poster


Lerntipps für Eltern - http://eltern.lerntipp.at/tipps.shtml

Diese Seite bildet einen Einstieg in die umfangreiche Sammlung von Benjamins & Werners Praktischen Lerntipps, die unter http://schule.lerntipp.at/ im Internet verfügbar sind. Diese Lerntipps sind die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse der Psychologie in die Praxis des Lernens, insbesondere des schulischen Lernens.
Werner Stangl, Institut für Pädagogik und Psychologie, Johannes Kepler Universität Linz

 


Prämisse: Individualität der Lerngeschichte

Jedes Kind hat seine eigene Lerngeschichte und seine eigenen Lerngewohnheiten. Jedes Kind ist anders. Jedes Kind lernt daher unterschiedlich schnell. Bitte nicht mit der Parallelklasse vergleichen. Unterschiede im Lehrplan, in den Schulbüchern oder in der Lehrmethode sind ganz normal. Veränderungen sind nur allmählich und gegen einen normalen inneren Widerstand möglich (Resistenz der Gewohnheiten). Immer nur eine Maßnahme, nie mehrere auf einmal umsetzen.

Wenn man bemerkt, dass ein Kind mit dem Lernen Probleme hat, sollte man bald Kontakt mit der Lehrerin bzw. dem Lehrer aufnehmen. Gemeinsamkann man unter Umständen ein Programm erstellen, dass dem Kind hilft, die Lernprobleme zu überwinden.

Wissen und Wert unterscheiden

Wissen ist wertvoll, aber der Wert des Menschen geht weit über sein Wissen hinaus! Daher sollte man sich ale Eltern immer wieder deutlich vor Augen halten: Eine Prüfung in der Schule misst Wissen, aber nicht den Wert als Mensch! Jede Kind ist für sich wertvoll – mit oder ohne bestandene Prüfung!

Lernen ist in Kindern angelegt

Lernen geht weit über reinen Wissenserwerb hinaus und bedeutet vor allem permanente Entwicklung, wobei der Wille zum Lernen von Grund auf die natürliche Anlage jedes Kindes wie auch jedes Menschen ist. Deshalb besteht die Aufgabe von Eltern und auch LehrerInnen darin, die grundsätzliche Begeisterung am Lernen zu erhalten und zu fördern, denn der eigentliche Lernprozess findet nicht allein im Gehirn sondern in der ganzen Person, vor allem in seinen Emotionen statt. Daher besteht Lehren vor allem darin, Resonanz in seinen SchülerInnen auszulösen, wobei diese das Gelernte gar nicht verstehen könnten, trügen sie nicht bereits alles für das Lernen Notwendige in sich.

Tagesrhythmus & Lernplanung

Durch Beobachtung über einen längeren Zeitraum den individuellen Tagesrhythmus herausfinden. Lernplanung danach ausrichten.

Leistungskurve über den Tag

Genauso wichtig wie die Lernzeit selber ist die Zeit nach dem Lernen. Daher sollte man bei der Lernplanung die Lernzeiten so aufteilen, dass das Gehirn möglichst in Ruhe seiner Arbeit nachgehen kann. Wie wiederholt man richtig? Wann soll man wiederholen?

Voraussetzungen schaffen

Quellen:
http://schule.lerntipp.at/08/
http://www.volksschule-kaisermuehlen.at/tipps/lerntipps/ (09-12-12)

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Die Formel des Lernerfolgs

Der Lernerfolg eines Schülers setzt sich zusammen:

Wie hängen beide zusammen? Was kann man daraus ableiten? Wie wirken intrinsische vs extrinsische Motivation?

Quellen: http://schule.lerntipp.at/24/und http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOTIVATION/



 


Soll man seinen Kindern bei der Bewältigung der Schule helfen?

Grundsätzlich gilt: Ein Kind sollte allein mit der Schule zurecht kommen. Allerdings fällt es vielen Eltern schwer, sich auf eine "Begleit-" und "Kontrollfunktion" zurückzuziehen. Das einfache Prinzip lautet: "Hilf mir es selbst zu tun und lobe mich ausgiebig dafür!" Je selbständiger nämlich ein Kind ist, desto besser kommt es auch mit der Schule zurecht, daher gilt es für Eltern, vor allem die Selbständigkeit des Kindes kontinuierlich zu fördern! Das kann man vor allem durch Anregungen zur Organisation, wie das Sortieren der Schubladen, in denen in der Folge Arbeitsmaterialien, Arbeitshefte usw. liegen sollen. Eltern sollten das vor allem zu Beginn regelmäßig kontrollieren, ob sich das Kind von alleine die Ordnung hält. Dazu zählt auch, in regelmäßigen Abständen die Schultasche aufräumen und entrümpeln zu lassen. Man sollte auch dem Kind Wege und Materialien zeigen, mit denen es sich unter Umständen selbst helfen kann, etwa die Benutzung eines Wörterbuchs oder des Lexikons - vielleicht auch Internetadressen, wo das Kind etwas nachlesen kann. Das sollte auch wissen Kind, dass LehrerInnen vor allem dazu da sind, Fragen zu beantworten, d.h., das Kind sollte keine Scheu davor haben, sich bei Problemen an LehrerInnen zu wenden. Übrigens: Die Förderung der Selbständigkeit sollte sich nicht nur auf die Schule beziehen, sond auch in anderen Lebensbereichen gefördert werden: etwa in dem man es alleine etwas erledigen lässt. Auch das stärkt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Quelle: http://www.lerntipp.at/eltern/Eltern-Hausaufgaben-helfen.shtml

Schaffen Sie eine

anregende Lernumgebung

Hängen Sie in der Wohnung an einer häufig frequentierten Stelle ein „Vokabelposter“ auf, das Ihr Kind fremdsprachige Ausdrücke fast nebenbei erlernen lässt, wenn es ständig sichtbar ist! Diese preiswerte Lernhilfe ist sowohl in Englisch als auch Französisch verfügbar - zum Vergrößern auf das unten stehende Bild klicken:

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Kind nie auf Schülerrolle reduzieren!

Sich selbst beobachten, welche Themen mit Kindern besprochen werden. Thema Hausaufgaben? Thema Schularbeiten? Thema Nachhilfe? Eltern sollten sich jeden Tag Zeit nehmen, um mit Ihrem Kind über seine Erlebnisse und Gefühle auch abseits der Schule zu sprechen, vielleicht bei einem Abendspaziergang, keinesfalls aber beim Essen oder nebenbei beim Fernsehen. Eltern sollten ihr Kind daher nicht nur für schulische Erfolge loben, denn es hat mit Sicherheit auch andere Fähigkeiten. Eltern sollten aber auch die Freizeitangebote des Kindes auf ein oder zwei Nachmittage in der Woche beschränken, sie sollten beobachten und nachfragen, denn meist wissen Kinder ganz genau, was ihnen eigentlich zu viel ist. Kontakte zu Gleichaltrigen (Peers) sind für Kinder wichtig, denn Außenseiter haben es schwer und leiden unter sozialer Ablehnung meist mehr als unter Leistungsdruck oder Ähnlichem, jedoch sollten auch Kontakte abseits der Schule gefördert werden (Wohnviertel, Sportverein, Jugendgruppe).


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