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Wie man seine Kinder das Dividieren lehrt, ohne sie dabei zu quälen

Bekanntlich zählt zu den Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Mathematik-Karriere eines Kindes das Beherrschen des Kleinen Einmaleins bzw. Malnehmen und des damit verbundenen Dividieren bzw. Teilens.

Allgemein gilt die Division als die schwierigste der vier Grundrechenarten, was daran liegt, dass die Division die Umkehrung der Multiplikation darstellt und meist erst nach dem Erlernen des Multiplizierens eingeführt wird. Beim Erlernen des Teilens stellen sich zwei Anforderungen: Zunächst gilt es, das sichere automatisierte Erkennen von Divisionen ohne Rest im Zahlenraum bis 100 zu erlernen, denn dieses Erkennen bildet die Grundlage dafür, dass man später zu Teilaufgaben mit Rest übergehen kann. Aus der Multiplikation allein lassen sich zunächst nur solche Geteilt-Aufgaben ableiten, die auch ohne Rest aufgehen. Zum Lösen von Divisions-Aufgaben suchen manche Kinder lange und umständlich in der auswendig gelernten 1x1-Reihe, um die richtige Aufgabe aufzufinden, aus der sie dann die Umkehraufgabe bilden können.

Die Erklärung des Teilens bedarf daher eines höheren Aufwandes, sonst werden die Kinder spätestens bei Sachaufgaben Verständnisprobleme haben. Wenn ein Kind das Kleine Einmaleins einigermaßen beherrscht, sollte man früh daran gehen, auch die Division im Zahlraum bis 100 vorzubereiten bzw. zu festigen!

Dividieren lernenDie hier beschriebene Methode des Dreieck-Dividierens festigt gleichzeitig das Verständnis der Multiplikation, indem es die Beziehungen zwischen den Zahlen nochmals verdeutlicht bzw. deren Verhältnis zueinander veranschaulicht.

In Österreich gehört die Automatisation des kleinen Einmaleins und der Division zu den Kernaufgaben der zweiten und dritten Schulstufe. Viele Probleme treten durch bestimmte Formen des schulischen Divisions-Unterrichtes auf, wodurch manche oft auch motivationale Rechenstörungen zum ersten Mal auftreten. Aus lernpsychologischer Sicht bietet sich in erster Linie eine spielerische Automatisierung des 1x1 bzw. der Umkehrmethode an, die auch unabhängig vom aktuellen Schulunterricht eingesetzt werden kann.

Auf der Webseite Dividieren lernen durch die Dreieck-Methode findet sich eine für Eltern äußerst einfach umsetzbare Methode, um den eigenen Kindern zu helfen, das Teilen spielerisch zu erlernen, gleichzeitig das Einmaleins zu festigen und auch dauerhaft zu behalten. Damit ist das Erlernen des Teilens in zwei bis drei Wochen möglich - womit eine wichtige Grundlage auch für den späteren Erfolg in Mathematik gelegt wird.

--> Dividieren lernen durch die Dreiecks-Methode

Grundsätzliches

Übrigens hat nach Ansicht von Experten eine spielintegrierte mathematische Förderung schon bei Kindergartenkindern nachweislich eine große Wirkung auf deren mathematisches Können in späteren Jahren, wobei Spiele neben Sachwissen auch zahlreiche Grundkompetenzen vermitteln, die für das spätere Lernvermögen entscheidend sind. Eltern können damit bereits früh Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder nehmen, indem sie Spiele aussuchen, die für die mathematische Förderung geeignet sind.

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